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Deutschland: 1,5 Kilometer lange Menschenkette für vermisstes Kind

Die niedersächsische Polizei startete eine der größten Suchaktionen des Landes, um den sechsjährigen Arian zu finden, der am Montag in Bremervörde-Elm vermisst wurde. Mehr als 800 Einsätze und Hunderte freiwillige Helfer von Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und dem Deutschen Hilfswerk führen eine umfassende Suche im Gebiet des Verschwindens des Kindes durch. Der Polizeisprecher, der die Fahndung koordinierte, sagte, die Suche nach Arian habe eine 1,5 Kilometer lange Kette gebildet. Zudem wird der kleine Junge aus der Luft mit Drohnen und in der Oste, wo er verschwand, mit Booten, Tauchern und Hunden gesucht.

Am Samstag intensivierte sich die Suche nach dem kleinen Jungen im Fluss Oste. Während Taucher den Fluss absuchten, wurden auch Untersuchungen mit Sonargeräten durchgeführt, die mit Schallwellen unter Wasser suchen.


Auch Soldaten beteiligen sich an der Suche nach dem 6-jährigen Jungen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/picture Alliance

Der autistische 6-jährige Arian verließ am Montag das Haus seiner Familie und man hörte nie wieder etwas von ihm. Es wird angegeben, dass das Kind, das Schwierigkeiten hat, sich auszudrücken, möglicherweise nicht auf die Einladungen reagiert, die während der Suche ausgesprochen werden, was die Suchbemühungen erschwert.

Um die Aufmerksamkeit des Kindes zu erregen, wurde während der Suchaktion am Freitagabend Licht in den Himmel projiziert und laute Kindermusik gespielt. Außerdem wurden Luftballons in den Himmel gelassen und Süßigkeiten in der Gegend zurückgelassen.

dpa,AFP/HT,EC

D.W.

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