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900 Euro Bußgeld für Einladenden Ersin K. in grauer Passhülle

Im ersten Fall in Deutschland wurde entschieden, dass Menschen mit den Dienstpässen vieler Gemeinden in der Türkei, insbesondere Malatya Yeşilyurt und Ordu Korgan, nach Deutschland geschmuggelt wurden. Ersin K., der Einladungen an die Kommunen in der Türkei verschickt hatte mit der Garantie, dass ein gemeinsames Umweltprojekt mit Deutschland gemacht werde, wurde im Fall Hannover mit einer Geldstrafe von 900 Euro belegt.

Wie das Amtsgericht Hannover gegenüber DW Turkish mitteilte, wurde der Angeklagte Ersin K. wegen „versuchten Ausländers illegal nach Deutschland zu bringen“ zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte im Vorverfahren mit den deutschen Justizbehörden zusammengearbeitet habe.

Die Richter des Verfahrens in Hannover teilten mit, dass die Versendung von Einladungen von Ersin K. an Kommunen in der Türkei, in denen sie erklärte, sie würden im Rahmen eines Umweltprojekts kooperieren, dies als „versuchter Menschenschmuggel“ gewertet wird. Der Grund, warum es eher als „versuchter Menschenschmuggel“ denn als „Menschenschmuggel“ angesehen wird, liegt darin begründet, dass nicht eindeutig beurteilt werden kann, ob die aus Deutschland verschickten Einladungen der wahre Grund für die Ausstellung eines Dienstpasses sind.

Wegen versuchten Menschenhandels verurteilt

Als entschieden wurde, dass es sich um einen Versuch des Menschenhandels handelte, wurde bekannt gegeben, dass die Strafe für den Angeklagten leicht und fein bestimmt wurde. Der Urteilsspruch in diesem ersten Fall in Hannover, der im Zusammenhang mit grauen Pässen gesehen wurde, ist nun nicht rechtskräftig und es besteht die Möglichkeit der Berufung.

Einzelheiten dazu, wie Ersin K. vor dem Prozess mit dem Gericht kooperierte oder welche Wetten er gestand, machte das Gericht nicht.

Dem Angeklagten Ersin K., der in diesem ersten Verfahren in Hannover vor dem Richter erschien, wurde konkret vorgeworfen, 53 Personen nach Deutschland eingeladen und 46 von ihnen mit Dienstpässen die Einreise vermittelt zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Hannover bezeichnete Ersin K. als „eine ungültige Aufforderung, die wissentlich die illegale Einreise von Ausländern ermöglicht hat“.

Noch laufen drei Ermittlungsverfahren wegen grauer Pässe im bayerischen Bundesland, wo die Grenzgebiete, in die Personen mit dem Bus aus der Türkei einreisen dürfen, einreisen dürfen. Es wird berichtet, dass es Fahrer gibt, die Türken mit Dienstpässen in Busse bringen, und Menschen, die graue Pässe ausstellen, inmitten derer, gegen die ermittelt wird.

Diamant-Artillerie

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DW

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