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In Deutschland nehmen die Fälle des Coronavirus zu

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt weiter an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI), der für den Umgang mit der Epidemie zuständigen autorisierten Gesundheitseinrichtung, ist der Inzidenzwert, der die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen in den letzten sieben Tagen angibt, erneut gestiegen auf 312,4, den bisher höchsten Preis. Das RKI gab bekannt, dass in den letzten 24 Stunden 32.000 48 neue Vorfälle registriert wurden, und gab bekannt, dass 265 Menschen an dem Virus gestorben sind. Damit hat sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Deutschland die Zahl der Menschen, die durch die durch das Coronavirus verursachte Covid-19-Erkrankung ihr Leben verloren haben, auf 97.980 erhöht.

Rascher Aufstieg in Süd- und Oststaaten

Das Coronavirus breitet sich vor allem im Südosten Deutschlands rasant aus. In Sachsen erreichten die Inzidenzkosten 759,3, in Bayern 554,2; In Thüringen, einem der östlichen Bundesländer, waren es 546,1. In Brandenburg, wo ein rasanter Anstieg der Coronavirus-Ereignisse zu beobachten war, erreichte der Inzidenzwert 405,6. Die Impfquoten sind in allen vier Bundesländern unterdurchschnittlich.

Neue Maßnahmen stehen auf der Agenda

Aufgrund des rasanten Anstiegs der Corona-Fallzahlen werden auch in Deutschland neue Maßnahmen erwogen. Die derzeit in Koalitionsgesprächen befindlichen Sozialdemokraten (SPD), FDP und Grünen planen mit Änderungen des aktuellen Artikels eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Inmitten der im Fokus stehenden Maßnahmen stehen Maßnahmen zur Kontaktbeendigung und Absage von Großveranstaltungen sowie die Wiederverpflichtung von Homeoffice und die Einführung der Bedingung „Impfung, Vorliegen der Erkrankung und Vorlage eines negativen Tests“, sog „3G“ im öffentlichen Verkehr.

Zudem steckt die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, etwa Pflegeheimarbeiter, mitten in kostspieligen Maßnahmen. Olaf Scholz, der SPD-Kandidat für den Ministerpräsidenten, Süddeutsche Zeitung In seiner Erklärung gegenüber der Zeitung sagte er: „Ich finde es richtig, dass eine Diskussion zu diesem Thema begonnen hat.“ Die Überzeugungsarbeit für eine Impfung habe zwar lange gedauert, sei aber nicht erfolgreich genug gewesen, sagte Scholz: „Es gibt eine Diskussion, die wir jetzt führen können.“ Eine solche Entscheidung sei „möglich“, sagte Scholz, dafür müsse ein „politischer Kompromiss“ erzielt werden.

In Deutschland wird am Donnerstag über die vorgesehenen Änderungen des „Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen“ im Bundestag abgestimmt. Das Gesetz soll am Freitag dem Repräsentantenhaus des Bundesstaates vorgelegt werden.

dpa,Reuters/BO,AU

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