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Offizieller Antrag nach Deutschland für Leopard-Panzer aus Polen

Der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak gab bekannt, dass man einen offiziellen Antrag an Deutschland gestellt hat, um die Erlaubnis zu erhalten, Leopard-2-Panzer in die Ukraine zu schicken. Blaszczak erklärte in einer Erklärung auf Twitter, dass Berlin die Anfrage Polens erhalten habe.

Der polnische Verteidigungsminister forderte Deutschland auf, eigene Leopard-2-Panzer in die Ukraine zu schicken. Blaszczak lud Deutschland ein, „sich der Koalition der Länder anzuschließen, die der Ukraine mit dem Panzer Leopard 2 Verstärkung geben werden“, sagte Blaszczak: „Das ist unser gemeinsames Problem. Denn es geht um die Sicherheit Europas.“

Eine Quelle der deutschen Regierung teilte Reuters ebenfalls mit, dass die Anfrage Polens in Berlin eingegangen sei. Eine deutsche Verteidigungsquelle sprach mit der Agentur und sagte, Polen habe beantragt, der Ukraine maximal 14 Leopard 2 A4-Panzer zu liefern.

Der Einsatz von in Deutschland hergestellten Leopard-Panzern in Drittstaaten bedarf der Zustimmung Berlins. Polen braucht daher die Zustimmung Deutschlands, um seine Leopard-Panzer in die Ukraine zu schicken.

Steigender Druck auf Deutschland

Während die Unsicherheit über Berlins Haltung zu Panzern anhielt, kündigte der polnische Premierminister Mateusz Morawieck an, dass sie eine Koalition mit anderen Ländern bilden würden, die bereit seien, Leoparden in die Ukraine zu schicken.

Die deutsche Regierung, die sich lange gegen die Entsendung von Leopard-Panzern in die Ukraine ausgesprochen hatte, änderte jedoch am Tag zuvor nach dem Druck ihre Haltung zu diesem Thema. Auf die Frage an der Seite, wie er reagieren würde, antwortete er: „ Wir wurden bisher nicht gefragt, aber wenn es gefragt worden wäre, hätten wir es nicht verhindert.“

Nach dieser Aussage kam Polens offizielle Bewerbung für Leopard 2-Panzer.

DW,AP,rtr/CO,HT

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