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Reaktionen auf Netanjahus Evakuierungsplan für Rafah

Reaktionen auf Israels Operation Welfare

İsrail'in Refah Operasyonuna Tepkiler

Die Reaktionen auf Israels Rafah-Plan gehen weiter, nachdem US-Präsident Joe Biden angekündigt hatte, dass Israels Reaktion auf die Anschläge der Hamas vom 7. Oktober übertrieben sei und dass sie eine Militäroperation gegen Rafah, die keine Rücksicht auf Zivilisten nehme, nicht unterstützen würden. Palästinenserführer Mahmud Abbas reagierte scharf auf den Plan des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, die Operation Rafah auszuweiten und Zivilisten in der Region zu evakuieren, und sagte, dieser Plan sei ein Versuch, „Palästinenser aus ihren Häusern zu vertreiben“.

Stellungnahmen der Palästinensischen Autonomiebehörde

Abbas sagte: „Sowohl Israel als auch die USA werden dafür verantwortlich sein“ und erklärte, dass er sowohl Israel als auch die US-Regierung für die Folgen des Plans verantwortlich machen werde. In der Erklärung der palästinensischen Regierung appellierte sie an den UN-Sicherheitsrat und sagte: „Dieser Schritt Israels gefährdet Frieden und Sicherheit in der Region und der Welt.“ Es hieß, „alle roten Linien seien überschritten“.

Internationale Reaktionen und Warnungen

Hilfsorganisationen warnen, dass die Zahl der Todesopfer sehr hoch sein wird, wenn die israelische Armee Rafa angreift. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Antonio Guterres, erklärte, Israels Pläne, in Rafah vorzurücken, seien „alarmierend“ und würden „die Situation, die bereits ein humanitärer Albtraum ist, noch verschlimmern“. Er betonte, dass die UN keine Zwangsvertreibung von Zivilisten wolle.

Israels Schritt in Richtung Rafah erfolgt zwei Tage, nachdem Netanyahu ein Waffenstillstandsangebot abgelehnt hatte, das die Freilassung von von der Hamas festgehaltenen Geiseln beinhaltet hätte. Rafah wurde zum Brennpunkt der israelischen Militärkampagne, die ihre Angriffe auf Gaza nach Süden verlagerte. Mehr als die Hälfte der 2,3 Millionen Einwohner Gazas haben in Rafah Zuflucht gesucht.

Viele Palästinenser, die Sozialhilfe leisten, versuchen, in selbstgebauten provisorischen Zelten an der ägyptischen Grenze Zuflucht zu finden. Humanitäre Organisationen warnen, dass israelische Vorstöße in Rafah zu Massentoten in der Region führen könnten, in der mehr als eine Million Menschen gefangen sind.

Andererseits wird berichtet, dass Ägypten in den letzten zwei Wochen 40 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge mit Personal in die Region geschickt hat, um die Sicherheit an seiner Grenze zu Gaza zu gewährleisten und zu verhindern, dass Palästinenser nach Ägypten gelangen.

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