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Scholz: Erdogans Vorwürfe gegen Israel sind absurd

Bundeskanzler Olaf Scholz sprach über die Kritik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan an Israel. Scholz bezeichnete Erdoğans Faschismusvorwürfe gegen Israel als „absurd“ und argumentierte, Israel sei „ein Land, das sich seiner Verpflichtungen gegenüber den Menschenrechten und dem Völkerrecht bewusst ist und diese in seinem Handeln beachtet“.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen Kyriakos Mitsotakis am Dienstag in Berlin sagte Scholz: „Deshalb ist diese Kritik an Israel absurd und es kann in dieser Frage keinen Zweifel geben.“

Bei der Zeremonie zum 85. Todestag Atatürks am 10. November sagte Präsident Erdoğan: „Diejenigen, die das Land, in dem das palästinensische Volk seit Tausenden von Jahren gelebt hat, gewaltsam usurpiert haben, versuchen, auf diesem Land einen Staat aufzubauen, dessen Geschichte zurückreicht.“ erst 75 Jahre alt sind und deren Legitimität durch ihren eigenen Faschismus fragwürdig geworden ist“, sagte er. Zu Israels Überfällen auf Gaza sagte Erdoğan: „Eine Katastrophe, eine Tragödie, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschieht vor den Augen der ganzen Welt.“

Umstrittener Besuch in Deutschland

Erdogans Besuch in Berlin, der für Freitag geplant ist, stößt auf Kritik, da der Präsident Hamas-Kämpfer als „Mudschaheddin“ bezeichnet und Israel vorwirft, in Gaza „Kriegsfehler zu begehen“. Erdoğan, der am 17. November nach Deutschland kommt, wird auch von Präsident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Anschließend wird der Präsident von Bundeskanzler Olaf Scholz zum Abendessen eingeladen.

AFP,AA/SÖ,TY

D.W.

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