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Beginn der Koalitionsgespräche in Deutschland

Mit grünem Licht der Freien Demokratischen Partei (FDP) nach den Grünen in Deutschland blieben die Koalitionsgespräche unter Führung der Sozialdemokratischen Partei (SPD) ungehindert.

Nachdem die FDP grünes Licht für die Koalition mit SPD und Grünen gegeben hatte, gab FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner optimistische, aber vorsichtige Botschaften ab. Lindner erklärte, die Entscheidung zur Teilnahme an den Koalitionsgesprächen sei in der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand und Bundestagscluster einstimmig getroffen worden“, sagte er.

FDP-Hauptgeschäftsführer Christian Lindner

Mit dem Hinweis, dass die zu bildende Koalition mit SPD und Grünen sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringe, wies Lindner darauf hin, dass es große inhaltliche Unterschiede zwischen den Parteien gebe, die von allen Parteien große Toleranz und Umdenkkompetenz erfordere. Lindner erklärte, dass die Dreierkoalition zunächst wie ein Zwangsbündnis wirken würde und sagte: „Ob aus dieser Koalition mehr herauskommt, hängt von diesen Parteien ab.

Die drei Parteien haben die vor den Koalitionsgesprächen geführten Bohrgespräche am vergangenen Freitag abgeschlossen und ein gemeinsames Abschlusspapier veröffentlicht. Am selben Tag stimmten SPD und Grüne am Sonntag für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen. Nach grünem Licht der FDP sollen noch in dieser Woche die Koalitionsgespräche beginnen.

Die Grünen waren in der Vergangenheit die klassischen Koalitionspartner der FDP und der SPD. Als die Stimmen von SPD und CDU bei den Wahlen am 26. September jedoch unter 30 Prozent blieben, wurde die Dreierkoalition zur Notwendigkeit.

AFP,dpa/BK,BO

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