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Deutschland erklärt Großbritannien zur „Virusvariantenregion“

Das Robert-Koch-Institut (RKI), die zuständige Gesundheitsorganisation im Umgang mit der Epidemie in Deutschland, hat Großbritannien zur „Virus-Varianten-Region“ mit der höchsten Coronavirus-Risikokategorie erklärt. Ab Montag wurden die Reisebedingungen von England nach Deutschland verschärft. Reisende mussten sich mit einer zweiwöchigen Frist in Quarantäne begeben, auch wenn sie vollständig geimpft oder von der Krankheit genesen waren. Ein negatives Testergebnis verkürzt diese Zeit nicht. Fluggesellschaften dürfen nur deutsche Staatsangehörige oder solche mit Aufenthaltserlaubnis in Deutschland befördern. Diese Regelung gilt auch für Bahn- und Seewege.

In Deutschland liegt die Virus-Varianten-Region im Mittelfeld der Corona-Risikokategorien am höchsten. Nach Aussage des RKI wird Großbritannien bis zum 3. Januar 2022 als Virus-Varianten-Region gezählt, wobei diese Frist entsprechend der Anzahl der Ereignisse in Großbritannien verlängert wird.

Abgesehen von Großbritannien gibt es kein anderes europäisches Land, das das RKI als Virus-Varianten-Region definiert. Die Republik Südafrika, Namibia und Simbabwe sind weitere Länder in dieser Kategorie.

Am Freitag wurden in Großbritannien mehr als 93.000 neue Vorfälle registriert, und am Samstag wurden etwa 90.000 Vorfälle registriert. Omicron verbreitet sich schnell im Land. Die Zahl der am Samstag im Land festgestellten Omicron-Vorfälle betrug 10.000 59. Damit erreichte die Zahl der offiziellen Omicron-Veranstaltungen im Land 25.000.

Es wird geschätzt, dass 80 Prozent der Covid-19-Ereignisse in der Hauptstadt London Omicron sind. Die Zahl der Infizierten mit der Omicron-Variante dürfte weit über den offiziellen Zahlen liegen. Es wird angenommen, dass sich täglich 100.000 Menschen im Land mit der Omicron-Variante infizieren.

Reuters/EC, BÖ

© Deutsche Welle Englisch

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