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OECD hebt Wachstumsprognose für die Türkei an

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Wachstumsprognose der Türkei für 2021 in ihrem heute veröffentlichten mittelfristigen Wirtschaftsausblick um 2,7 Punkte auf 8,4 Prozent angehoben. Die OECD prognostizierte in ihrem im Mai veröffentlichten Wirtschaftsausblick die Wachstumsprognose für die Türkei für 2021 mit 5,7 Prozent.

In dem Bericht wurde der Wachstumsanspruch der Türkei für 2022 von 3,4 Prozent auf 3,1 Prozent reduziert.

In ihrem September-Bericht erhöhte die OECD ihre Inflationsforderung für Ende 2021 in der Türkei um 1,8 Prozentpunkte gegenüber Mai auf 17,8 Prozent. Im Bericht vom Mai wurde die Inflationserwartung mit 16 Prozent angegeben.

Auch die OECD hob ihre Inflationserwartung für 2022 von 12,8 Prozent auf 15,7 Prozent an.

Das globale Wachstum wird mit 5,7 Prozent prognostiziert

Im OECD-Bericht wurde festgestellt, dass sich die Weltwirtschaft nach dem Rückgang aufgrund der Coronavirus-Pandemie schneller erholt hat als vor einem Jahr. Allerdings wurde festgestellt, dass es aufgrund der unterschiedlichen Impfquoten in den Ländern regionale Unterschiede in der wirtschaftlichen Erholung gebe.

Auf globaler Ebene wird die Wachstumsprognose für 2021 mit 5,7 Prozent prognostiziert, während die Wachstumsprognose für 2022 mit 4,5 Prozent angegeben wird.

Die OECD, die die Wachstumsannahme für 2021 für Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union, gegenüber Mai um 0,4 Punkte auf 2,9 reduzierte, erhöhte diese Behauptung für 2022 um 0,2 auf 4,6 Prozent.

Die OECD hingegen revidierte ihre Wachstumsaussage für 2021 für die USA, eine der wertvollsten Volkswirtschaften der Welt, um 0,9 Punkte auf 6 Prozent nach unten. In dem Bericht wurde Chinas Wachstumsanspruch für 2021 mit 8,5 Prozent angegeben.

DW,dpa/JD,BK

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