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Rekordeinbruch beim Autoabsatz in Deutschland

Es wurde bekannt gegeben, dass der Autoabsatz in Deutschland, Europas größter Volkswirtschaft, im Jahr 2021 um 10,1 Prozent zurückgegangen ist.

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden im Jahr 2021 in Deutschland insgesamt 2,62 Millionen Neuwagen zugelassen. Diese Zahl zeigt, dass der Verkauf von Neuwagen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 Prozent zurückgegangen ist.

„Der Automobilmarkt hat 2021 alle überrascht“, sagte Reinhard Zirpel, Vorsitzender des Verbandes der Automobilindustrie Deutschlands (VDIK).

Im Jahr 2020, als die Pandemie begann, diese Branche in Deutschland negativ zu beeinflussen, gingen die Autoverkäufe im Vergleich zu 2019 um 20 Prozent zurück. Im Jahr 2021 war die deutsche Automobilbranche auch mit anderen Schwierigkeiten konfrontiert, einschließlich Problemen in der globalen Elektroniklieferkette aufgrund von Pandemiebeschränkungen.

Eine „Handbremse an“-Progression

VDIK-Leiter Zirpel sagte, dass es insbesondere durch die Krise in der Versorgung mit Halbleitern, die ein wertvoller Bestandteil sowohl für klassische als auch für Elektrofahrzeuge sind, zu Produktionsunterbrechungen gekommen sei und dies bedeute, dass die Automobilindustrie „mit angezogener Handbremse“ vorankomme.

Im Jahr 2019, also vor der Pandemie, wurden in Deutschland rund 3,6 Millionen Neuwagen zugelassen. Wenn diese Zahl mit den Verkaufszahlen im Jahr 2021 verglichen wird, zeigt sich, dass der Markt rund 1 Million Autos verloren hat.

In Deutschland stiegen die Verkäufe von Elektroautos im Jahr 2021 trotz des allgemeinen Rückgangs im Automobilsegment um 83,3 %. Mehr als 350.000 verkaufte Elektrofahrzeuge in Deutschland im Jahr 2021 entsprechen 13,6 % des Marktes.

DW,dpa,AFP/CO,HS

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