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Kreml: Putin wird nach der Wahl die Türkei besuchen

Der Kreml gab bekannt, dass der russische Präsident Wladimir Putin plant, die Türkei nach den Präsidentschaftswahlen vom 15. bis 17. März zu besuchen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass die Tagesordnungen beider Präsidenten vor den Wahlen sehr voll seien.

In der Erklärung der Direktion für Kommunikation in den sozialen Medien wurde darauf hingewiesen, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der russische Präsident Putin ein Telefongespräch geführt hätten.

Es wurde angegeben, dass Putin Erdoğan während des Treffens zu seinem Geburtstag gratulierte. In der Erklärung hieß es, Putin habe Erdoğan während des Treffens „für seinen freundschaftlichen Beitrag zur Entwicklung der türkisch-russischen Beziehungen“ gedankt.

Die Präsidentschaftswahlen in Russland werden voraussichtlich vom 15. bis 17. März stattfinden, und die Kommunalwahlen in der Türkei werden voraussichtlich am 31. März stattfinden.

Wann war Putin das letzte Mal in der Türkei?

Die Nachricht, dass Putin am 12. Februar die Türkei besuchen würde, wurde in der Presse widergespiegelt, der Besuch wurde jedoch verschoben.

Putins letzter offizieller Besuch in der Türkei fand am 3. April 2018 statt, sein letzter eintägiger Besuch fand am 8. Januar 2020 statt.

Erdoğan hingegen hat Russland seit 2020, als Putin das letzte Mal in die Türkei kam, viermal besucht, drei in Sotschi und einmal in Moskau.

Das letzte persönliche Treffen zwischen Erdoğan und Putin fand am 4. September 2023 in Sotschi statt. Einer der Haupttagesordnungspunkte des Treffens war die Erneuerung des Schwarzmeer-Getreideabkommens, doch Putin machte in dieser Frage keinen Schritt und wollte das Abkommen nicht noch einmal umsetzen.

Auf der Tagesordnung Russlands und der Türkei stehen wichtige Themen wie das Projekt zur Errichtung eines Erdgaszentrums auf türkischem Territorium, der anhaltende Krieg in der Ukraine, die aktuelle Lage in Gaza und die derzeit ins Stocken geratenen Normalisierungsgespräche zwischen Ankara und Damaskus.

Reuters, DW/SSB, J.D.

D.W.

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