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Nobelpreis für Physik an drei Wissenschaftler verliehen

Auch in diesem Jahr wurde der Nobelpreis für Physik an einen deutschen Wissenschaftler verliehen. Klaus Hasselmann teilte sich die Auszeichnung mit dem Amerikaner Syukuro Manabe und dem Italiener Giorgio Parisi.

In der Erklärung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm heißt es, dass drei Wissenschaftler für ihre Arbeiten zur physikalischen Modellierung des Klimas mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurden.

Prof. DR. Klaus Hasselmann war zunächst Dozent und dann Administrator am Institut für Geophysik und Planetenphysik der Universität Hamburg. Hasselmann, der viele Jahre außerhalb Deutschlands wissenschaftlich tätig war, übernahm Mitte 1975-1999 die Leitung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Von 1988 bis 1999 war er zudem wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Klimarechenzentrums in Hamburg.

Das Preisgeld beträgt rund eine Million Euro.

Der mit rund 985.000 Euro dotierte Preis wird am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, dem Begründer der Nobelpreise, an drei Wissenschaftler überreicht.

Im vergangenen Jahr erhielten die deutschen Astrophysiker Reinhard Genzel, der Brite Roger Penrose und die Amerikanerin Andrea Ghez den Nobelpreis für Physik für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern und massiven kompakten Objekten.

Der gestern verkündete Nobelpreis für Medizin wurde den US-Wissenschaftlern David Julius und Ardem Patapoutian für ihre Grundlagenforschung zur Wahrnehmung von Wärme und Druck im menschlichen Körper verliehen.

dpa,DW/TY,SSB

© Deutsche Welle Englisch

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